Genau: mit Blitz kann man unseren alten Herren besser sehen:
Benji, der unglückliche Kater. Er verbringt die Wintertage dauerhaft auf dem Fensterbrett, eingekeilt zwischen der alten Uhr und den Pflanzen, weil dort von der Heizung die warme Luft hochsteigt. Sein absoluter Lieblingsplatz, da werden mit dem dicken Rücken schon mal Frauchens Kakteen runtergeschubst...!
Aber er ist so langsam genervt. Sehnsüchtig schaut er ständig aus dem Fenster,
versucht jeden Tag mehrmals sein Glück mit einem kleinen Ausflug, aber kommt ganz schnell wieder ins Haus.
Ihhh, kalt, nass pfui...
Da er kein Katzenklo mag, will er halt raus... aber das behagt ihm gar nicht, wie es momentan bei uns aussieht.
Erst als meine Männer heute morgen im Schneesturm den ganzen Hof geschippt hatten
und sich dann nachmittags für einen wunderbaren Moment die Sonne gezeigt hat, gestattete sich Monsieur einen klitzekleinen Ausflug...
Für die Schönheiten im Garten hatte keinen Blick übrig
und verschwand dann auch gleich wieder auf seinem Lieblingsplatz.
Bei der Gelegenheit fallen mir die Worte von Jean-Louis Hue ein:
eine Katze verbringt rund zwei Drittel ihrer Zeit mit Schlafen...(....)
Mit an drei Stunden Traum pro Tag dominiert sie die Schöpfung.
Die Intelligenz kommt beim Schlafen.
Und die Katze bietet das heilsame Bild einer Welt, deren wahre Eroberer im Bett bleiben.
Ich finde, dies Worte haben einen gewissen tieferen Sinn und viel Wahrheit, doch kann man im Bett schlecht mit der Nähmaschine hantieren....:o))
Einen wunderschönen Samstagabend wünscht euch herzlichst, ♥
cornelia

